Material- und Werkstoff-Technologien weiter gefördert
GFW Duisburg erhält Zuwendungsbescheid für weitere Projektmittel
Duisburg. Gute Nachrichten konnten Thomas Monsau vom NRW-Wirtschaftsministerium und Duisburgs Wirtschaftsförderungschef Ralf Meurer jetzt den lokalen Unternehmen aus dem Bereich Material- und Werkstoff-Technologien überbringen.
Wie sie beim Treffen der Mitglieder des Kompetenznetzwerkes MaTEC.net Duisburg am 6. Februar 2007 im Institut für BrennstoffzellenTechnik erklärten, haben das Land NRW und die EU rund 140.000 Euro Fördergelder für das Projekt "Werkstoffinnovationen in Duisburg", kurz WIND genannt, bewilligt. Dadurch werden Maßnahmen im Rahmen des Netzwerkes weitere 18 Monate gefördert.
"Das ist für die Duisburger werkstofforientierten Unternehmen erfreulich, weil wir die Qualitäten des Netzwerkes weiter ausbauen können", freut sich Netzwerkmanagerin Dr. Marion Franke. Franke ist seit September 2005 im Rahmen des Projektes MaTEC.net als Mitarbeiterin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) tätig und hat ihr Büro in der Transferstelle der Universität Duisburg-Essen auf dem Campus Duisburg. Die räumliche Nähe zur Wissenschaft erleichtert ihr die Aufgabe, Wirtschaft und Forschungsinstitute im Kompetenzfeld Material- und Werkstofftechnologie lokal und regional zu vernetzen, so dass sich Synergieeffekte ergeben.
Die jetzt für das Projekt WIND im Rahmen des Technologie- und Innovationsprogramms NRW bewilligten Gelder ermöglichen der Netzwerkmanagerin, ihre Arbeit fortzuführen. So wird sie ab März diesen Jahres Projektideen umsetzen, die im Rahmen des Netzwerkes MaTEC.net entstanden sind. Um die Innovationsfähigkeit der Netzwerkmitglieder zu stärken, sollen zum Beispiel neue Querschnittstechnologien im Bereich der Materialwissenschaften und der Werkstofftechnik integriert werden wie die Nanotechnologie. Außerdem sind Weiterbildungsmaßnahmen geplant, um sicherzustellen, dass die Unternehmen von den Ergebnissen der Wissenschaft und Forschung profitieren.
Das Projekt WIND ist ebenso wie MaTEC.net von der Stadt Duisburg, der Universität Duisburg-Essen und der GFW als Projekt des strukturpolitischen Handlungsprogramms "impuls.duisburg" zur Stärkung des Kompetenzfeldes Material- und Werkstofftechnologien ins Leben gerufen worden. Der Name impuls setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der fünf Kompetenzfelder zusammen, auf die Duisburg seine wirtschaftliche Zukunft ausrichtet.
Die Netzwerkmanagerin hat seit Aufnahme ihrer Arbeit die Mitgliederzahl von MaTEC.net von 16 auf heute 43 erhöht sowie eine Datenbank im Internet aufgebaut. Im Mittelpunkt der Netzwerkaktivitäten stehen regelmäßige Treffen, die im Wechsel bei einem Unternehmen oder einem Institut der Universität stattfinden. Dabei sind bereits konkrete Kooperationen entstanden.
Zum Beispiel haben die Netzwerkmitglieder ISE Industries, SLV und Stahlbau Rattey einen Gemeinschaftsstand auf der Business to Dialog Messe in der Schalke-Arena im September 2006 organisiert. Die Mittal Steel berichtete in der Dezemberausgabe ihres Mitarbeitermagazins darüber, dass im Rahmen des Netzwerkes Kontakte zu Unternehmen entstehen, die mit ihren Lösungen einen wichtigen Beitrag zur Produktion bei Mittal Steel leisten. "Wir haben zum Beispiel Kontakt zu einem Unternehmen aufgenommen, das pneumatische Fördertechnik entwickelt, die auch bei uns im Stahlwerk angewendet wird", so Lothar Wishardt, im Qualitätswesen zuständig für Kundenberatung und Service, im Mitarbeitermagazin von Mittal Steel.
Weitere Informationen:
www.gfw-duisburg.de
www.matecnet.de
www.impulsduisburg.de


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