Zurück im Hörsaal: Wirtschaft informiert sich an der Uni

Wirtschaftsförderung setzt mit WIND auf Weiterbildung in der Nanotechnologie

Duisburg. Duisburg setzt auf Nanotechnologie, denn die Entwicklung und Forschung auf der Ebene von kleinsten Partikeln eröffnet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten. So lassen sich mit dieser Technologie, neue Materialien entwickeln und zum Beispiel positive Effekte für mehr Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Automobilindustrie erzielen. Auch Duisburgs Material- und Werkstoffentwicklungen sollen von den Erkenntnissen der Nanotechnologie profitieren.

Um Informationen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu transferieren, ist das Projekt Werkstoffinnovationen in Duisburg, kurz WIND, von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) gemeinsam mit der Stadt Duisburg und der Universität Duisburg-Essen initiiert worden. Seit März arbeitet eine Mitarbeiterin der GFW Duisburg daran, Fortbildungsmaßnahmen für Unternehmen der Material- und Werkstofftechnologie aus Duisburg und der Region zu entwickeln.

 

„Mit einem Fragebogen wenden wir uns an Duisburger Unternehmen der Material- und Werkstofftechnologie, um deren Interesse an Fortbildungsmaßnahmen in der Nanotechnologie abzufragen“, erläutert Kirsten Dunkhorst, die sich um das von dem Land NRW und der EU geförderte Projekt kümmert. Die promovierte Chemikerin, die selbst in Duisburg aufgewachsen ist und studiert hat, setzt bei der Ausarbeitung des Fortbildungsprogramms vor allem auf die Bedürfnisse der Unternehmer. „Wir entwickeln unsere Weiterbildungsmaßnahmen mit den Duisburger Unternehmen für die Duisburger Unternehmen“, betont Dunkhorst.

 

Vorstellbar sei zum Beispiel ein Intensivkurs an der Universität, bei dem Wissenschaftler über neueste Forschungsergebnisse referieren und im praktischen Teil einen Einblick in ihre Labore gewähren. Das Projekt WIND ist auf 18 Monate angelegt und eingebettet in das strukturpolitische Handlungsprogramm impuls.duisburg, das auf die gezielte Stärkung von sechs Schwerpunktbranchen in Duisburg setzt.

 

An der Weiterbildung interessierte Unternehmen erreichen Kirsten Dunkhorst unter der Rufnummer (0203) 3792345 oder unter der E-Mail-Adresse dunkhorst@gfw-duisburg.de. Die neue Teilzeitkraft der GFW hat genauso wie ihre Kollegin Marion Franke von matec.net ein Büro in der Abteilung Forschungsförderung und Transfer der Universität Duisburg-Essen, der früheren Transferstelle auf dem Campus Duisburg.

 

Weitere Informationen:
www.gfw-duisburg.de
www.matecnet.de
www.impulsduisburg.de