Die Entstehung von matec.net

matec.net - Das Netzwerk für metallische Werkstoffe in Duisburg - ist hervorgegangen aus einer Vielzahl von Aktivitäten.

impuls.duisburg

Das im Jahr 2001 auf den Weg gebrachte kommunale Handlungsprogramm impuls.duisburg bildet die strategische Grundlage von matec.net. Impuls.duisburg steht für den Erhalt bestehender und die Schaffung neuer, zukunftsorientierter Beschäftigungsmöglichkeiten. Und zwar insbesondere dort, wo die Duisburger Stärken und Kompetenzen liegen. Eines der identifizierten Kompetenzfelder sind die Material- und Werkstofftechnologien, wobei der Bereich "metallische Werkstoffe" einen wichtigen Schwerpunkt bildet.

 

Innovative Werkstoffe - Ein Standortfaktor für Duisburg

HighTech-Produkt Coilbox von ThyssenKrupp Steel

Vor diesem Hintergrund wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und der EU von der Stadt Duisburg beim VDI die Studie "Innovative Werkstoffe - Ein Standortfaktor für Duisburg und die Region für mehr Wachstum und Beschäftigung" in Auftrag gegeben. In dieser Studie wurde Duisburg für das Kompetenzfeld "Material- und Werkstofftechnologie" ein hohes Potenzial bestätigt, gleichzeitig jedoch auch Informations- und Kommunikationsdefizite zwischen den ansässigen Unternehmen und Institutionen in der Stadt offen gelegt.


Duisburger Werkstoffgespräche

In Anknüpfung an die Empfehlung der VDI-Studie wurden in den Jahren 2002 und 2003 eine Reihe von "Vor-Ort-Gesprächen" sowohl mit großen als auch mit kleinen Unternehmen des Werkstoff-Clusters geführt. Ziel war es zu erfahren, wie aus Sicht der Unternehmen die Ergebnisse der VDI-Studie beurteilt werden, welche anderen Einschätzungen und Handlungsempfehlungen genannt werden und wie die Einstellung zu einer verstärkten Netzwerkbildung der relevanten Unternehmen und Institutionen am Standort Duisburg ist. Gemeinsame Aussage aller Gesprächspartner war, dass eine verstärkte Kommunikation unter den Duisburger Akteuren erforderlich ist. Eine Beteiligung an Netzwerkaktivitäten wurde von den meisten befragten Unternehmen zugesagt. Auf dieser Grundlage fand am 7. Juli 2003 das erste Duisburger Werkstoffgespräch statt. Teilnehmer waren Unternehmen, Professoren/-innen der Universität Duisburg-Essen, ein Vertreter der Stadt Duisburg, ein Vertreter des Wirtschaftsministeriums, Zenit und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Ziel des Workshops war die Definition der Inhalte eines "Regionalen Kompetenznetzwerkes Innovative Werkstoffe", die Bewertung der Bedeutung der Branche für Duisburg sowie die Erarbeitung aktueller Entwicklungstrends und Zukunftsperspektiven. Im November 2003 und im März 2004 fanden zwei weitere Werkstoffgespräche statt, deren wesentlicher Inhalt es war, Strategien und Handlungsfelder für die Weiterentwicklung des Kompetenzfeldes Werkstoffe in Duisburg zu erarbeiten. Ergebnis ist der unter dem Projektnamen "matec.net Duisburg" entwickelte Maßnahmenkatalog.


Projektstart matec.net

Das Projekt matec.net wurde Mitte Juni 2005 bewilligt und wird über einen Zeitraum von 18 Monaten aus EU- und Landesmitteln finanziell gefördert. Die organisatorisch bei der GFW Duisburg angesiedelte Geschäftsstelle hat ihren Sitz bei der Abteilung "Forschungsförderung und Transfer - FFT" der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg). Seit dem 1. September 2005 ist Dr. Marion Franke Netzwerkmanagerin von matec.net.